Grüne Smoothies: ATP und Zutaten

Was gehört hinein?!

Für heute habe ich Ihnen ein erstes Rezept für einen „grünes Smoothie“ versprochen, sorry, bevor Sie starten, benötigen Sie eine Liste der Zutaten, die für einen grünen Smoothie geeignet sind.

Außerdem, möchte ich auf die Frage eingehen:
Warum ist eine gesunde Ernährung in Kombination z.B. mit der Gefäßtherapie die Lösung?

Dazu möchte ich in einem Exkurs auf die Gewinnung von körpereigner Energie ATP (Adenosintriphoshat) eingehen.

Wie erzeugt unser Körper die nötige Energie z.B. für unsere Skeletmuskulatur oder die Bereitstellung der Energie für unseren Herzmuskel? Die für uns so selbstverständlich ist?

Sports Spirit Grüne Smothies
Sports Spirit Grüne Smothies

Wir verdanken unsere Lebensenergie den Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) um lebensnotwendige Energie in Muskel, Nerven und Sinneszellen zu produzieren.

Wie in einem Kamin benötigen wir verschiedene Einzelstoffe, wie Sauerstoff und Brennmaterial/Holz um Wärme/Energie zu produzieren.
Das Kaminfeuer brennt nicht, wenn der Zug/Kaminschacht  im Kamin zu oder verstopft ist. Ein Feuer brennt nicht, wenn das Holz feucht ist, das Feuer brennt auch nicht, wenn wir marodes oder wurmstichiges Holz mit niedriger Qualität verwenden.

Ähnlich funktioniert die Produktion von ATP in unserem Körper.
Mitochondrien benötigen zur Herstellung von Energie Sauerstoff, Enzyme, Proteine, Vitamine, Kohlenhydrate und Eiweiß. Fehlt eines dieser Zusatzstoffe, sind wir müde, fühlen uns schlapp, ausgelaugt, unsere Leistungskurve sinkt.

Stellen Sie sich im nächsten Schritt einfach ein rotes Blutkörperchen vor, welches  angetaktet durch das  Bemer Signal „Huckepack“ ein Sauerstoffmolekül durch Ihre Blutgefäße/ Kleinstgefäße an die Zelle transportiert. An der Mithochondrie ist jetzt Sauerstoff, aber kann ein Kamin Wärme abgeben nur mit Sauerstoff? Nein. Wir benötigen also zur Gewinnung von Energie außerdem Vitamine, Enzyme und Kohlenhydrate. Mit der Aufnahme von wertvollen und gesunden Lebensmitteln, bieten Sie Ihren Mitochondrien alle wichtigen Bausteine/ Brennmaterial an, die nötige Energie zu produzieren und Ihre Zellen zu schützen.

Grüne Smoothies sind nicht nur pure Energiespender sondern haben auch die positive Wirkung  auf eine Verzögerung der Zellalterung, sprich sie sind ein Jungbrunnen und Zellschutz denn sie wirken mit ihren Antioxydantien nicht nur für ein frisches Aussehen, sondern schmecken dazu auch noch hervorragend.

Probieren Sie selbst.

Mein Tipp: Fangen Sie mit einem Mischungsverhältnis 60:40 an.
Das heißt mixen Sie 60 % Obst und 40 % Grünes. Später ist das Mischungsverhältnis 50:50.
Am besten sind Zutaten von einem Biobauern oder aus kontrolliertem Anbau.
In der beigefügten Liste finden Sie wertvolle Hinweise, welche Zutaten geeignet und welche Zusätze Sie nicht verwenden sollten.

– Salate: Batavia, Chicorée, Kopfsalat, Endivie, Eichblatt, Frisée, Lollo Rosso, Radicchio, Romana, Rucola Kohlsorten Grünkohl, Schwarzkohl, Rosenkohl, Spitzkohl, Wirsing, Brokkoli

– Blätter von Gemüsen: Kohlrabi, Kürbis, Möhren, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Sellerie, Zucchini

Gartenkräuter: Basilikum, Bohnenkraut, Dill, Estragon, Koriander, Lavendel, Liebstöckel, Majoran, Minze, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian, Zitronenmelisse

Wildkräuter: Bärlauch, Brennnessel, Distel, Giersch, Klee, Knoblauchrauke, Labkraut, Löwenzahn, Sauerampfer, Schafgarbe, Vogelmiere, Waldmeister, Wegerich, Weißer Gänsefuß, Wilde Möhre

Blätter von Bäumen und Sträuchern: Apfel, Birne, Kirsche, Mirabelle, Birke, Buche, Haselnuss, Linde, Fichte, Kiefer, Lärche, Tanne, Sanddorn, Schlehe, Weißdorn, Brombeere, Himbeere, Johannisbeere, Stachelbeere
Sprossen: Erbsen, Kichererbsen, Luzerne (Alfalfa), Mungobohnen, Brokkoli, Kresse, Radieschen, Rettich, Bockshornklee, Buchweizen, Sonnenblumen

Meeresalgen: Nori und Rotalge

Einheimische Früchte und Beeren: Apfel, Aprikose, Birne, Kirsche, Mirabelle, Nektarine, Pfirsich, Pflaume, Weintraube, Zwetschge, Brombeere, Erdbeere, Heidelbeere, Himbeere, Johannisbeere, Preiselbeere, Stachelbeere

Importware: Ananas, Banane, Clementine, Drachenfrucht, Feige, Grapefruit, Granatapfel,  Kiwi, Litschi, Maracuja, Mango,  Orange,  Papaya

Gemüsefrüchte: Avocado, Chili, Erbse, Gurke, Knoblauch, Melone, Okra, Paprika, Tomate, Zucchini, Zwiebel

– Wasser: Hier ist die Qualität das A und O. Benutzen Sie gefiltertes Wasser oder stilles Mineralwasser.

– Gewürze: Chili, Ingwer, Kardamom, Gewürznelke, Piment, Vanille    (Stange oder Pulver), Zimt

– Süßmittel: Stevia, Birkensüß (Xylitol), Agavendicksaft, Honig

– Trockenobst: Aprikose, Dattel, Cranberry, Feige, Gojibeere, Mango, Maulbeere, Papaya

Wertgebende Zutaten:
Kakteen: Aloe Vera
Mikroalgen: Afa, Chlorella, Spirulina
Samen: Chiasamen, Leinsamen, Hanfsamen
Trockenpulver: Acai-Pulver, Guarana-Pulver, Gerstengras-Pulver, Dinkelgras-Pulver, Maca-Pulver, Wildkräuter-Pulver

– Selten im grünen Smoothie verwenden:
Kakao: Kakaobohnen, Kakaopulver
Kerne und Nüsse: Cashew, Erdmandeln, Erdnüsse, Haselnüsse,  Kürbiskerne, Macadamia, Mandeln, Pekannüsse, Kokosprodukte, Kokosmehl, Kokosmus, Kokosöl

Nicht in den grünen Smoothie gehören:
Milch- und Soja-Produkte, raffinierte Öle, tierisches Eiweiß, erhitzte  (geröstete, gebratene, gekochte, gebackene) Nahrungsmittel, industriell   hergestellte Zutaten

Lesen Sie im nächsten Beitrag:
Wozu benötigt unser Körper organischen Schwefel?

Bis dahin eine gesunde Zeit.

Ihre

Mandy Müller
Sports & Spirit