Wer hat den „Grünen Smoothie“ erfunden?

Antwort: Victoria Boutenko  – 1993  

Was sind „grüne Smoothies“?


Grüne Smoothies bestehen aus gemixtem grünen Blattgemüse, zusammen mit Obst und Wasser. Die ursprünglichen Versuche, Gemüse und Wasser in einem Mixer schmackhaft zuzubereiten scheiterten. Das Chlorophyll im Salat, welches bitter schmeckt machte den ersten Drink ungenießbar.

Aufmerksam wurde Frau Bourenko auf ein Buch von Verhaltensforscherin, Jane Goodall, welche über Jahre das Verhalten von Schimpansen in Tansania untersuchte, sowie die Ernährung der Schimpansen studierte. Sie beobachtete einmal, wie ein Schimpanse ein Stück Obst in ein grünes Blatt wickelte und verzehrte.

Die Idee wurde von Frau Bourenko aufgegriffen und ausprobiert, die Mischung aus Blattgemüse und Zugabe von süßem Obst war quasi die  Geburtsstunde des „grünen Smoothies“.

Warum sind „Grüne Smoothies“ so gesund?
Durch das Mixen, welches die Zellwände aufbricht, werden “alle Nährstoffe aus dem Inneren der Zelle für den Menschlichen Organismus verfügbar” (Auszug aus vgl. S. 33, Green for Life). Durch gründliches Kauen von z.B. grünem Salat kann diese Wirkung alleine nicht erzielt werden.

Grüne Pflanzen enthalten alle lebensnotwendigen Mineralien, Vitamine (bis auf Vitamin B12 das nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt) Aminosäuren, Ballaststoffe, hochwertige Proteine, Spurenelemente, Enzyme und Antioxidantien – alles also, was der menschliche Körper braucht.
Grünes Blattgemüse hat unter anderem die höchste Nährstoffdichte: Das Grün der Roten Bete liefert so zum Beispiel 7 x mehr Kalzium, doppelt so viel Kalium und 6x mehr Vitamin C als die Rote Bete-Knolle selbst.
Grünes Blattgemüse liefert weiterhin viele Ballaststoffe, die für eine gesunde Ernährung wichtig sind und vor allem auch Chlorophyll. Dieses soll unter anderem dabei helfen das Blutbild zu verbessern, Krebs vorzubeugen und Entzündungen schneller zu heilen.

Welches Blattgemüse und Obst kann verwendet werden?
Verwendet werden kann alles was schmeckt, wichtig ist aber auch wie bei der normalen Ernährung zwischen den verschiedenen Blattgemüsen und Obstsorten abzuwechseln:

Grünes Gemüse: Grünkohl, Karottengrün, Mangold, Pok Choy, Raddicchio, Radieschengrün, Romanasalat, Rucola, Spinat, Staudensellerie …

Wildkräuter: Löwenzahn, Brennessel, Klee aber auch normale Kräuter wie Minze, Petersilie oder Basilikum..

Obst: Äpfel, Bananen, Beeren, Mango, Melonen…

Wer seine Ernährung auf ein mehr an Rohkost umstellen möchte, für den sind „grüne Smoothies” eine perfekte Ergänzung. Sie eignen sich zudem hervorragend für eine Entgiftungs- und Reinigungskur, denn sie sind vollwertig und leicht verdaulich, sie sind frisch und voller Energie und können jederzeit schnell zubereitet werden.

Im nächsten Beitrag erfahren Sie, was Sie bei der Zubereitung Ihres ersten grünen Smoothies beachten sollten sowie ein erstes Rezept.

Für Sie eine gesunde Zeit
Ihre Mandy Müller