Ernährung für Generationen

Gesund, nachhaltig und intelligent, wir zeigen Ihnen den Weg.

 

 

Seit wann sind wir so verschwenderisch?

Für unsere Großeltern war Essen etwas sehr Kostbares. Fertige, verpackte Lebensmittel waren ein seltener Luxus und der eigene 
Gemüsegarten – heute ein Vorzeigehobby – war überlebensnotwendig.
Heute gibt es für kleines Geld, Lebensmittel in allen Verpackungsgrößen und industriell hergestellte Fertiggerichte an jeder Ecke. 
Wie fühlen Sie sich, wenn Sie ein Stück Brot, weil es trocken geworden ist, oder eine braun gewordene Banane wegwerfen? Ist es Ihnen egal, oder 
gehören Sie auch zu der immer größer werdenden Gruppe von Menschen, denen es sprichwörtlich in der "Seele" weh tut, wenn Lebensmittel verderben 
und im Müll landen?

Wir geben Ihnen nachfolgend kleine Tips, wie Sie ganz leicht die Verschwendung von Lebensmitteln reduzieren können.

Senior hands holding onions. Close up of baby onions.

Denken Sie an Früher!
Stellen Sie sich einen wöchentlichen Speiseplan zusammen.
Schauen Sie bevor Sie in den Supermarkt gehen in Ihren Kühl- und Gefrierschrank, was Sie in den nächsten Tagen davon verbrauchen können. Welche Lebensmittel sind noch vorhanden. Ergänzen Sie diese Ware auf Ihrem Einkaufszettel auf der Rückseite oder zum Schluss Ihrer Einkaufsliste. Kaufen Sie dann nur die Lebensmittel, die für Ihre Gerichte nötig sind.

Kochen Sie so viel wie möglich selbst, ein Menü aus Fertiggerichten ist schnell zubereitet. Doch dafür müssen Sie eine vorbestimmte Packungsgröße kaufen, also oft mehr als Sie benötigen. Kochen Sie dagegen selbst, können Sie die Portionen und Mengen individuell an Ihre Personenzahl/Familiengröße abstimmen.

Es gibt eine Vielzahl kostenfreier  Webseiten mit ausgezeichneten 15-Minuten-Rezepten.
Verwerten Sie Essenreste.
Aus übriggebliebenem Fleisch und Gemüse lassen sich leicht noch leckere Suppen, Risottos, Currygerichte oder Gemüsepfannen zaubern.

Lassen Sie Ihre Augen und Nase entscheiden. Unsere Sinne wissen, was noch gut riecht, frisch aussieht und sich richtig anfühlt und damit noch essbar ist.
Wie wär´s mit Einfrieren?

Verarbeiten Sie altes trockenes Brot zu Semmelbröseln und aus überreifen Bananen und weichem Obst werden Smoothies und Nachspeisen.

Gekochtes Gemüse können Sie durch Pürieren in eine schnelle Suppe verwandeln.

Gehen Sie in Supermärkten am besten an die Frischetheke, oder in kleine Läden und zum Wochenmarkt.
Kaufen Sie Fleisch, Fisch, Backwaren und Obst und Gemüse möglichst nach Gewicht bzw. Stückzahl.
Widerstehen Sie Mengenrabatten wie „Kaufen Sie eins und nehmen Sie ein zweites zum halben Preis mit“. Nutzen Sie diesen Extrakauf nur, wenn Sie sicher wissen, dass Sie die Lebensmittel noch vor dem Verfallsdatum verzehren können.

Und zu guter Letzt. . .

Kaufen Sie Tütensalat nur, wenn Sie ihn am nächsten Tagen essen.

Unser Motto: “Nicht essen um zu überleben, sondern richtig essen um gesund zu leben.”

Unser Handeln beginnt im Kopf (Mandy Müller)

 

GEMEINSAM GROSSES BEWEGEN
Ehrenamtliche tragen unseren privaten Verein. 

Helfen Sie mit! Es gibt viele Möglichkeiten. 
http://www.muenchner-tafel.de/mitglied-werden/ehrenamt/
"Wussten Sie das die Zwiebel zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) gehört?  Die Zwiebel ist vor allem ein wahres Allzweck-Heilmittel, das 
reich an Vitaminen ( zB. A, B, C, E, P) Mineralien (Phosphor, Kalium, Kalzium) Kieselsäure, sekundären Pflanzenstoffen (zB. Glukokinine) und Spurenelementen wie Eisen ist. Zudem hat ihr schwefelhaltiger Wirkstoff Isoalliin eine antibakterielle, desinfizierende Wirkung. Mit einem Zuckeranteil von ca. 10 % ist sie ein recht nahrhaftes Gemüse und bringt es auf ca. 40 Kilokalorien pro 100 Gramm. "

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Text-Auszug – Zwiebel “VEGGIE Journal, 05/2014 well media GmbH”